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Große junge Stimmen

 

„Stars von morgen“ zeigten ihr Können auf Schloss Henfenfeld das Publikum

 

Seit sieben Jahren arbeitet die Opernakademie mit dem Förderverein zur Unterstützung musikalischer Jugendlicher zusammen. Nun war es wieder soweit und die jungen Künstler zeigten ein abwechslungsreiches und beeindruckendes Programm im Roten Saal.

 

 

Den Auftakt machte ein Geschwisterpaar: Die Violinistin Isabella Casino (12) wurde von ihrer Schwester Carolina (9) begleitet. Die beiden präsentierten voll konzentriert eine wunderbare „Sicilienne“ der Wiener Rokokokomponistin Maria Theresia von Paradis. Carolina spielte danach einen Solo-Walzer von Podgornov, ihre Schwester begeisterte mit dem langsamen Satz aus Bruchs Violinkonzert in g-moll.  

 

Schnelle Finger

 

Mit großer Fingerfertigkeit spielte Robin Christian (14) das „Präludium und Allegro“ von Kreisler. Er bereitet sich derzeit auf den Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ vor. Hannah Trapp (14) setzte sich danach ans Klavier und präsentierte überzeugend Johann Sebastian Bachs „Präludium und Fuge" in Cis-Dur sowie Tänze aus seiner französischen Suite in G-Dur.  

 

Das herausragende, virtuose Zwillingspaar Eric und Robin Engel (18) war mit seinen Gitarren zu hören. Eric spielte ein spanisches Stück von Turina, Robin eine „Etude" von Villa-Lobos und eine beschwingte Weise von Albéniz.

 

Eine gefühlvolle Romanze von Beethoven bot Thao-Lan Le (17) auf der Violine dar. Begleitet wurde sie versiert von Cosima Fischer (15). Sie ist selbst eine wunderbare Solistin. Mit dem romantischen Intermezzo von Schumann und Chopins turbulenter „Revolutionsétude" hinterließ sie tiefen Eindruck. Beim Presto-Satz aus Beethovens D-Dur Sonata Op. 10, Nr. 3, zeigte Dimitri Gribanov (16) die hohe Kunst des Klavierspiels. Er begleitete zudem aufmerksam Lan Chi Le (18) in Boccherinis Cellokonzert in G-Dur.

 

Le zeigte eine reife musikalische Leistung mit dem „Prélude“ aus Bachs Cello-suite in d-moll. Das Duo bereitet sich ebenfalls auf „Jugend musiziert" vor. Ein besonderer Glanzpunkt des Konzerts war das Duett von Antonia Greifenstein (13) an der Oboe und ihrer Duo-Partnerin Hannah Trapp am Klavier. Das eingespielte Team bot von Harty „A la champagne" sowie eine Sonate von Schreck an. Sie haben bereits in Nürnberg bei „Jugend musiziert“ den Sparkassen-Preis in der Kategorie „herausragende Duo“ ergattert.

 

Tiefgründige „Elegie“

 

Die junge Cellistin Anik Bode (18) hatte Bach im Programm, sowie die wunderschöne „Elegie" von Fauré. Ihre tiefgründige Interpretation wird lange in Erinnerung bleiben. Auch zwei junge Sängerinnen waren zu hören: Jingyi Wang (23) und Aiyan Tie (24), beide aus China, boten Arien im Roten Saal dar. Sie beeindruckten nicht nur stimmlich, sondern auch mit ausgereifter Präsentation. Blumen und Notengutscheine gab es als Künstlergeschenk und ein dankbares Publikum spendete langen Applaus für die „Stars von Morgen".

 

DENETTE WHITTER  

 

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